Die Weihnachtspyramide ist dem Göpel nachempfunden.
Das ist eine Maschine, die im Bergwerk benutzt wurde, um das Erz zu fördern.
Dazu hat man an einer stehenden Welle waagerecht liegende Zugbäume befestigt,
an deren Ende Pferde angebunden waren, die sich im Kreise bewegten.
Die ersten sich drehenden Weihnachtspyramiden stammen aus dem Jahr 1850.
Häufig waren auf den Etagen das Leben und die Arbeit der Bergarbeiter dargestellt.
Später kamen dann christliche Szenen dazu. Einige der drei- bis siebenstöckigen
Pyramiden stehen heute im Deutschen Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der
Tauber. Die Weihnachtspyramiden sind Schmuckstücke für jede Wohnung in der
festlichen Zeit. Das durch Kerzenwärme angetriebene Flügelrad zaubert ein
wundervolles Spiel aus Licht und Schatten an Decken und Wände.
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